Stummfilm-Konzerte

Neue Kompositionen für Stummfilme

Duo WeberWendt

Krischa Weber (Cello, Singende Säge, Sounds) und Ulrich Kodjo Wendt (Diatonisches Akkordeon, Klavier, Sounds):

  • Café Elektric (Österreich 1927, Regie: Gustav Ucicky), mit: Marlene Dietrich, Willi Forst. 109 Min.
  • Grand Hotel…! (D 1927, Regie: Johannes Guter, Buch: Béla Balázs) 80 Min.
  • Nachtgestalten. Nur ein Gassenmädel / The Alley Cat (GB, D, 1929, Regie: Hans Steinhoff), mit: Mabel Poulton, Jack Trevor. 113 Min.
  • Fabiola (Italien 1917, Enrico Guazzoni), ein „Sandalenfilm“ à la Quo Vadis
  • Juwelen (Sensation im Diamanten-Club), (AT 1930, Hans Brückner), basiert auf E.T.A. Hoffmanns „Das Fräulein von Scuderi“, 67 Min.
  • Reise zum Mond (Georges Méliès, F 1902), basierend auf den Romanen „Von der Erde zum Mond“ von Jules Verne und „Die ersten Menschen auf dem Mond“ von H.G. Wells. Länge‎: ‎16 Minuten, Kamera‎: ‎Michaut, Lucien Tainguy.

Früher sagte man uns nach Auftritten: Eure Musik ist wie Filmmusik ohne Film. Das hat sich geändert: „Reise zum Mond“ ist nun bereits unsere sechste Stummfilmmusik.

Wir spielten mehrmals beim Film- und Musikfest der Murnau-Gesellschaft in Bielefeld, auf dem Cinegraph-Kongress in Hamburg und ebenfalls dort im Rahmen der Stummfilm-Tage im Metropolis-Kino, Kinemathek Hamburg.

Unsere Komposition zu dem „Sandalenfilm“ „Fabiola“ führten wir mit dem Film stilecht im Cinema Trevi, der Cineteca Nazionale in Rom auf.

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Anne Wiemann & Ulrich Kodjo Wendt

Saxofon, Flöte, Sounds, Diatonisches Akkordeon und Live Elektronik:

  • Vesnoi / Im Frühling / In Spring (Ukraine 1929, Regie: Michail Kaufman), 67 Min.
  • Schastye / Das Glück / Happiness (UDSSR 1934, Regie: Alexander Medwedkin), 78 Min. Im Archiv des Metropolis Kinos Hamburg.
  • Menschen am Sonntag / People on Sunday (D 1929, Regie: Robert + Curt Siodmak, Buch: Billy Wilder, R. + C. Siodmak), 74 Min.
  • Von Morgens bis Mitternachts / From Morn to Midnight (D 1920, Regie: Karlheinz Martin), mit: Ernst Deutsch, Erna Morena. 73 Min.

Wir hatten das große Glück, mit den Filmen zu reisen. Die Filmrollen im Gepäck, spielten wir „Im Frühling / Vesnoi“ erst im Filmmuseum München, später in Triest und beim Festival „Le Giornate Del Cinema Muto“ in Sacile, Italien. Mit „Schastye / Das Glück / Happiness“ spielten wir vor tausenden von Zuschauer*innen beim Jecheon International Music & Film Festival in Südkorea.

Katalog-Text zu „Im Frühling“: „Ulrich Kodjo Wendt und Anne Wiemann, die schon bei der Filmmusik zu Fatih Akins Im Juli zusammengearbeitet haben, spielen dazu live ihre eigene Komposition mit Diatonischem Akkordeon, Saxophon, Flöte und Loops. Der Rhythmus des Films und die Musik nehmen dabei einen wunderbaren Dialog miteinander auf. Beschwingt, tänzerisch und skurril setzen Film und Musik über Naturkatastrophen, Stalinismus, korrupten Klerus, Tiere im Käfig, Kinder auf Dreirädern, Liebespaare, Sportskanonen, sich selbst verzehrende Kuchen und rückwärts radfahrende Akkordeonspieler hinweg, als wär‘ es ein Spiel…“

Trio Cinématique

Chris Drave – Geige, Torge Niemann – Gitarren, Ulrich Kodjo Wendt – Diatonisches Akkordeon, Sounds, Sprechgesang:

  • Erdgeist / Earth Spirit (D 1923, Regie: Leopold Jessner / Paul Leni, Buch: Carl Mayer) mit: Asta Nielsen, Albert Bassermann, Heinrich George. 85 Min.
  • Hintertreppe / Backstage (D 1921, Regie: Leopold Jessner, Buch: Carl Mayer) mit: Henny Porten, Fritz Kortner. 45 Min.
  • Modern Times (USA 1936, Regie: Charlie Chaplin) mit Charlie Chaplin, Paulette Goddard. 87 Min.
  • City Lights (USA 1931, Regie: Charlie Chaplin) mit Charlie Chaplin, Virginia Cherrill. 87 Min.
  • Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (D 1922, Regie: F. W. Murnau) mit Max Schreck. 94 Min.
  • Das Recht aufs Dasein (D 1913, Regie: Joseph Delmont) mit Joseph Delmont, Fred Sauer. 45 Min.
  • Der Geheimnisvolle Klub (NL/D 1913, Regie: Joseph Delmont), mit: Ilse Bois, Fred Sauer, Joseph Delmont. 39 Min.

Im September 2013 trafen sich Ulrich Kodjo Wendt, Chris Drave und Torge Niemann zur Vertonung von Comic-Filmen im Hamburger Sprechwerk. Seitdem präsentieren die 3 Musiker mit viel Charme, Leidenschaft und Spielwitz Live-Musik in akustischer Trio-Besetzung zu verschiedenen Stummfilmen.

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Jazz in Schwarz und Weiß

Konzerte zu Stummfilmen

Mit Hans-Christoph Hartmann (Saxophone, Perkussion) und Ulrich Kodjo Wendt  (Diatonisches Akkordeon)

  • Sunrise, A Song of two Humans (USA 1927, Regie: F. W. Murnau) 91 Min.
  • Varieté / Variety / Jealousy (D 1925, Regie: Ewald Andre Dupont) mit: Emil Jannings, Lya de Putti, Warwick Ward. 102 Min. Ulrich Kodjo Wendt und Hans-Christoph Hartmann bieten zu diesem Film eine neue fassettenreiche Live-Musikbegleitung zwischen Komposition und Improvisation. Die beiden Musiker führen das Publikum mit verschiedenen Leitmotiven durch den Film und zeichnen mit vielen akustischen Effekten ein variantenreiches musikalisches Bild der Episoden.

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